Aktives Bewegungstraining mit Laufband


Heute ein Foto mit Gustavo, der das Laufband super findet, da es bisher Leckeres am "laufenden Band" gibt. In Zukunft möchte ich mit dem Laufband die Hunde unterstützen, die dringend Muskeln aufbauen müssen oder auch nur einfach Gewicht reduzieren sollen. Da ich mich für ein mobiles Band entschieden habe kann ich auch in meinen Kooperationskliniken auch meine Reha-Patienten sehr gut unterstützen. Für Hunde, die noch nicht voll belasten dürfen gibt es ein spezielles Modul. Die Vorteile dieses Laufbandes im Vergleich zum Unterwasserlaufband sind neben der wesentlich einfacheren Hygiene, dass auch Hunde die Angst vor Wasser haben hervorragend behandelt werden können. Für mich als Physiotherapeutin bietet sich zudem der Vorteil dem Hund im Falle, dass er noch aktiv von mir im Bewegungsablauf unterstützt werden muss sehr viel leichter an das Tier herankommen kann.

Heute ein Foto mit Gustavo, der das Hundelaufband super findet, da es hier Leckerlis am "laufenden Band" gibt.

Um auch den Hunden zu helfen, für die das Aquatraining nicht geeignet ist, gibt es bei mir die Möglichkeit des Trainings auf dem Laufband mit und ohne Gelenkentlastung. Dieses eignet sich besonders für

Hunde, die

  • Angst vor Wasser haben

  • alt und eventuell schon inkontinent sind

  • offene Wunden oder post OP Narben haben und damit im Wasser einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt wären

  • den Einstieg in ein Wasserlaufband nicht bewältigen können

  • während der Bewegungstherapie passiv geführt werden müssen

Es birgt darüber hinaus eine gleichzeitige Möglichkeit der Lasertherapie, die die Behandlung noch effektiver macht.

Das Trainiing auf dem Laufband macht für mich dann erst Sinn, wenn ich die Tierphysiotherapie mittels anderer Trainingsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einem vernünftigen Balancetraining, eventuell der Akupunktur, sowie durch Massagen und osteopathischen Behandlungsmöglichkeiten sichergestellt habe, dass keine verkürzten oder verspannten Muskeln das Training stören. Ist eine Hund ​​verspannt oder hat kein korrektes Gangbild, gehört er auf kein Laufband. Das Laufband würde dabei sogar eher schaden. Kurz : "ein schiefer Hund bleibt ein schiefer Hund!" Statt eines gesunden Trainings leistet man mit falschem Training sogar Vorschub zu vermehrtem Verschleiß was letztendlich in Arthrosen, Bänderrissen oder Bandscheibenvorfällen enden kann. Aus diesem Grund setze ich das Laufband erst am Ende einer physiotherapeutischen Behandlung ein. ​​

Diese Bemerkungen gehören für mich auch zur Anwendung des Unterwasserlaufbandes. Das Schwimmen im warmen Wasser birgt den Unterschied, dass der Hund sich nur soweit bewegt wie er es selbst zulässt und durch die Wärme des Wassers ein großer Effekt der Entspannung erreicht werden kann. Dies bedeutet aber auch, dass es sich beim Schwimmen um Schwimmen und nicht um Toben bzw. gestresstem Planschen handelt.

In meinem Blogartikel https://www.animalsport.at/single-post/2017/11/24/Schwimmen-versus-Unterwasserlaufband gehe ich weiter zum Unterschied Unterwasserlaufband versus Schwimmen ein.


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