Hundefitness

Mein Fitnessprogramm baut auf zwei Säulen auf:

Dem Laufbandtraining und dem Balancetraining. Beides für sich, ist wichtig. Zum Training steht ein 25x45m großer Sandplatz, eine kleine eingezäunte Wiese und seid neuestem meine Hundehalle zur Verfügung. Für die Laufbänder, (Unterwasserlaufband für die kleinsten und Laufband, nach Bedarf auch mit Unterstützungsmodul für die Sportler und Senioren) habe ich einen separaten Bereich hergerichtet.

Laufbandtraining:

 

2-3mal die Woche habe ich meine eigenen Hunde auf dem Laufband. Nach dem Warmup geht es weiter zu verschiedenen Passagen Schritt, dann Trab und evtl. sogar Galopp, um dann die Trainingseinheit mit einem langsamen Cooldown abzuschließen. Was erreiche ich damit? Zügiger Schritt führt zu einem Muskelaufbau von Bauch- und Rückenmuskulatur, eine Grundvoraussetzung für ein ausbalanciertes, schwungvolles und rhythmisches  Laufen. Die kurzen Intervalle im Trab und Galopp erzwingen eine tiefere Atmung, dh. die Muskulatur wird gut mit Sauerstoff versorgt, das Herz-Kreislaufsystem in Schwung gebracht. Durch das gezielte Einsetzen von Geschwindigkeit und Zeit, auf gutem griffigen Boden, erreicht man enorme Trainingseffekte. Selbstverständlich passe ich das Training dem Trainingsstand meiner Kunden an.

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Balancetraining:

Das Balancetraining ist eine Körperarbeit des Hundes und soll,wie der Name schon beschreibt, die Balance stärken. Es hat aber weit mehr positive Effekte. Da viele Übungen Vertrauen brauchen, ist die Grundvoraussetzung eine gute Bindung, dh. durch das gemeinsame Training, wird sehr schnell eine sehr gute Kooperation und Bindung erreicht. Körperlich erreiche ich durch das sensomotorische Training eine deutlich verbesserte Körperwahrnehmung. Senioren stärken bei geringer Gelenkbelastung Kern und Gliedmaßen, durch die Mikrobewegungen der Muskulatur beim Balancieren. Die häufig vorhandenen Noppen an den Bällen dienen der Neuralstimulation.